Artikel über den Förderverein, die in der Nordwest-Zeitung erschienen sind
Artikel vom 24.7.2009 - Lesen Sie den Originalartikel nach unter: NWZonline
(Quelle: Nordwest Zeitung, Oldenburg

Machbarkeitsstudie kommt im Herbst
TOURISMUS HGV stellt sich hinter Pläne für ein Info-Zentrum an den archäologischen Fundstätten
DER VEREIN URGESCHICHTLICHES ZENTRUM WILDESHAUSEN ERHÄLT RÜCKENWIND. EIN UNABHÄNGIGER BERATER SOLL BEI DER STUDIE BEHILFLICH SEIN.
VON STEFAN IDEL

Foto: Für ein Info-Zentrum am Gräberfeld (v.l.): Andreas Brümmer, Svea Mahlstedt und HGV-Chef Bernhard Block BILD: IDEL 

WILDESHAUSEN - Rückenwind erhält der Förderverein Urgeschichtliches Zentrum Wildeshausen (UZW) vom Handels- und Gewerbeverein (HGV): „Bei der jüngsten Vorstandssitzung haben wir einstimmig beschlossen, das Projekt zu unterstützen“, berichteten HGV-Vorsitzender Bernhard Block und sein Stellvertreter Andreas Brümmer am Donnerstag am Pestruper Gräberfeld. Dort traf sich das Duo mit der UZW-Vorsitzenden Svea Mahlstedt.

Das Projekt eines Info-Zentrums in der Nähe des Gräberfeldes oder der Kleinenkneter Steine könne „für Wildeshausen nur gut sein“, sagte Block. Die Stadt biete eine Fülle von Schätzen, die noch stärker vermarktet werden sollten. Die Stärkung des Tourismus sei auch im Interesse der Geschäftswelt.
„Wir freuen uns über die Unterstützung“, sagte Mahlstedt. Zuletzt hatten sich der Bürger- und Geschichtsverein, der Verkehrsverein und das City-Management klar zu den Plänen, ein Freilichtmuseum mit Informationszentrum zu den bedeutenden archäologischen Denkmälern der Region zu errichten, bekannt (die
NWZ berichtete). „Für uns steht die Archäologie im Vordergrund“, betonte Mahlstedt.

Im Laufe des Herbstes werde der Verein eine Machbarkeitsstudie vorlegen, um seine Argumente für das Info-Zentrum untermauern zu können. Für die Expertise werde man einen unabhängigen Berater von außen um Hilfe bitten. Auch werde sie demnächst ein Gespräch mit der Stadtverwaltung vereinbaren, um ein geeignetes Grundstück für das Info-Zentrum zu finden. Dazu hatte der Rat der Verwaltung einen entsprechenden Auftrag erteilt.
Eine aktive Akquise von Sponsoren habe der Förderverein UZW noch nicht betrieben. „Das machen wir erst, wenn das Konzept steht“, erklärte Mahlstedt. Unstrittig sei, dass alle Wildeshauser Institutionen mehr Besucher aufs Pestruper Gräberfeld und zu den Kleinenkneter Steinen locken wollten. Am Prinzip des „sanften Tourismus“ werde jedoch keinesfalls gerüttelt. Brümmer wies darauf hin, dass Kultureinrichtungen inzwischen ein entscheidender Faktor für die Wirtschaftsförderung seien. Alle seien zuversichtlich, dass sich nach Vorlage des Konzepts ausreichend Sponsoren finden lassen.


zuletzt geändert am  24.7.09